CDU Oranienburg setzt beim Straßenausbau auf das Bernauer Modell

Beteiligungskampagne startet mit Unterschriftenaktion zur Lichternacht

27.10.2021, 15:53 Uhr | Oranienburg
Nicole Walter-Mundt wirbt für das Bernauer Modell der erweiterten Straßeninstandsetzung. Foto: Christian Howe
Nicole Walter-Mundt wirbt für das Bernauer Modell der erweiterten Straßeninstandsetzung. Foto: Christian Howe

Geht es nach der CDU-Fraktion im Stadtparlament, dann sollen unbefestigte Sandstraßen in Oranienburg und den Ortsteilen künftig verstärkt nach dem Prinzip des Bernauer Modells ertüchtigt werden. Diese Form der erweiterten Straßeninstandsetzung hat sich bereits in zahlreichen Kommunen, darunter in Kremmen und im Mühlenbecker Land, etabliert.

Um die Sandstaubbelastung sowie Schlaglochbildung unbürokratisch, ressourcenschonend und weitgehend kostenfrei für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu beheben, wird auf einem profilierten Untergrund eine etwa zehn Zentimeter dicke Asphaltschicht auf rund dreieinhalb Metern Breite aufgetragen.

Stadt beim Thema Straßenausbau in der Sackgasse

Die CDU-Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete Nicole Walter-Mundt sagt: „Bürgermeister Alexander Laesicke und sein Bauamt haben sich mit ihrem umstrittenen Straßenausbaukonzept in eine Sackgasse manövriert. Alternativvorschläge aus Politik und Bürgerschaft wurden in den zurückliegenden Monaten schlicht ignoriert oder einfach nicht bearbeitet. Meine Fraktion möchte deshalb in den kommenden Wochen und Monaten dazu beitragen, eine neue und bürgerfreundlichere Politik in Sachen Straßenausbau zu etablieren. Dazu werben wir mit Nachdruck für das Bernauer Modell der erweiterten Straßeninstandsetzung, aber auch für eine aktivierende Bürgerbeteiligung und eine gestaffelte Senkung der Erschließungskosten im Falle eines grundhaften Ausbaus.“

Bürger sollen nicht mehr über Gebühr zur Kasse gebeten werden

Der CDU-Stadtverordnete Christian Howe ergänzt: „Wir wollen mit unserer kleinen Kampagne den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform bieten, um über unsere Positionen und Ideen zu diskutieren. Gleichzeitig wollen wir mit ihnen aber auch über den aktuellen Sachstand aus der Arbeitsgruppe des Bauausschusses ins Gespräch kommen, die gerade dabei ist einen Vorschlag zu erarbeiten, den Straßenausbau in Oranienburg grundlegend zu reformieren. Ziel der CDU ist es, die rund 130 Kilometer Sandpisten in Oranienburg und den Ortsteilen vernünftig zu ertüchtigen, ohne dabei die betroffenen Bürger über Gebühr zur Kasse zu bitten. Hierfür gibt es Möglichkeiten, wir müssen sie nur anwenden.“

CDU-Infostand vor der Havelpassage

Die CDU ist am Freitagabend mit einem Informationsstand im Rahmen der Lichternacht vor der Havelpassage in der Bernauer Straße vertreten, um für die Einführung des Bernauer Modells zu werben und mit Interessierten zum Thema Straßenausbau ins Gespräch zu kommen. Online können sich Bürgerinnen und Bürger über die Plattform Open Petition unter folgendem Link beteiligen: https://bit.ly/3lqG2PK

aktualisiert von Christian Howe, 27.10.2021, 16:47 Uhr